Gimp Blog

In der Version 2.8 von Gimp sollen sich große Änderung auftun. Denn zum ersten Mal seit dem Bestehen von gimp soll es ein Ein-Fenster-Interface für gimp geben. Besonders Windows-Nutzer können aufatmen, weil Gimp lange Zeit mit dem Image einer Mehrfenster-Anwendung kämpfen musste. Dieses Makel schreckte viele Benutzter ab, die diese Art zu arbeiten nicht gewohnt waren. Dabei bleibt zu erwähnen, dass Gimp zwar auf Windwos-Rechnern zum Einsatz kommen kann, jedoch hauptsächlich in der Linux-Welt zum Einsatz kommt, da Gimp bei den Linux-Distributionen standardmäßig mit ausgeliefert wird. Somit ist Gimp hauptsächlich in der Linux-Welt zu Hause.

Gimp entwickelt sich von Version zu Version weiter!

Und nun ist es offiziell, dass in der Version 2.8 von gimp diese große Änderung statt finden soll. Quelle dazu ist der Blog von dem User-Interface-Designer Peter Sikking. Aber diejenigen, die sich an das Multi-Window-Programm gewöhnt haben, können auch aufatmen, da die bestehende Multi-Window-Eigenschaft von gimp dennoch beigehalten werden soll. Polaradis soll während dessen ein konsistentes User-Inferface ermöglichen. Denn nach einer Umfrage von Peter Sikking möchten dennoch 50 Prozent der Nutzer die Multi-User-Möglichkeit beibehalten. Die restlichen 50 Prozent der Benutzer von gimp können sich nun auf die Änderung freuen.

Da bleibt noch zu erwähnen...

Eine weitere Änderung soll die Handhabung von gimp sein. Denn Scrollbalken sollen der Vergangenheit angehören. Stattdessen konzentriert man sich bei gimp 2.8 auf ein Touch-Interface, welche die Bedienung mittels Thumbnails ermöglichen soll. Polarid nennt sich das neue User-Interface, welches Peter Sikking in seinem Blog erwähnt. Das Interface Polarid soll dafür sorgen, dass dem Benutzer zwei Bilder zur Laufzeit von Gimp angezeit werden. Auf diese Weise sollen dem Benutzer mehrere Bilder zum bearbeitenden Bild sichtbar gemacht werden. Die Handhabung der Bilder soll etwas anders werden, als gehabt, da Sikking angekündigt hat, dass es sich lediglich um Ansichtsfenster handelt, in welche hineingezoomt werden kann. Auch der Werkzeugkasten und der Inspektor werden überarbeitet und können auf verschiedene Weisen in die gimp-Oberfläche integriert werden.

Die Welt der kostenlosen Bildbearbeitung

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme sind sehr beliebt. Und weil ich selber vor einigen Jahren von Windows auf Linux gewechselte, blieb mir nichts anderes übrig, als sich mit einem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm zufrieden zu geben. Denn die Linux -Welt bedeutet Open Source und vorrangig kostenlose Open Source Software. Die Wahl bei meinem Bildbearbeitungsprogramm fiel zu jener Zeit auf Gimp. Der Name ist eine Abkürzung und steht für GNU Image Manipulation Program.

Die ersten Schritte in Gimp

Aller Anfang ist schwer und so ging es mir auch. Bis dahin arbeitete ich hauptsächlich mit Corel Produkten. Und nach dem Umstieg auf Linux hieß es für mich Abschied nehmen von Corel. Also fing ich an mich mit gimp auseinander zu setzen. Und die grundlägende Änderung von gimp zu anderen Programmen überhaupt war das "Fenster-System", das gimp in der Handhabung so von anderen Programmen unterscheidet. Denn als ich auf Programm öffnen gegangen war, öffnete sich ledichlich der Werkzeugkasten von gimp. Mittlerweile ist es nicht mehr so, weil sich zusätzlich noch ein Bildfenster mit Menüfürung öffnet.

Eine neue Welt

Nun ja, damals wusste ich nicht viel damit anzufangen und kämpfte mich durch das Menü des Werkzeugkastens. Allmählich wurde ich mit der Handhabung von gimp vertraut. Immerhin ist die Menüführung größtenteils selbstsprechend. Einige Funktionen, die ich von früher her kannte musste ich mühsam suchen und mit Tricks zu arbeiten um an die gleichen Ziele zu kommen wie bei Corel. Aber im Großen und Ganzen arbeite ich wie gesagt über ein Jahr mit gimp intensiv - und ich habe mich erfolgreich eingearbeitet. Profi bin ich zwar noch nicht, aber das Menü und seine Funktionen sind mir größtenteils vertraut.

Übung macht den Meister

Mit etwas Willen und Fleiß kann man mit gimp sehr gute Erfolge in der Bildbearbeitung erzielen - und das ist das Wichtigste. Was mich jedoch immer wieder stört sind die häufigen Updates - kaum kennt man sich im Menü einigermaßen aus, werden einige Menüpunkte einfach umgemogelt und an anderer Stelle untergebracht. Es ist nun kein Beinbruch, mit etwas Suchen findet man die Funktionen früher oder später schon - und vielleicht kann man besonders im Einsteigerstatus darauf verzichten sich ständig die neuesten Versionen von gimp zu ziehen. Aber ist man so neugierig wie ich, dann muss man eben mit den Folgen leben und sich aufs Neue einarbeiten.....