Photoshop von 1987 bis heute

Das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop gibt es seit über 20 Jahren, genauer gesagt seit 1987 in der Industrie hat sich Photoshop inzwischen als Standardsoftware in vielen Bereichen durchgesetzt.

Doch zuerst mal zum Beginn von Photoshop. 1987 wurde das Programm von den Brüdern Thomas und John Knoll entwickelt, John Knoll arbeitete für die Special Effects Firma Industrial Light & Magic, wo er das Programm ursprünglich für den Hollywoodfilm Abyss entwickelte. Anfangs hieß Photoshop noch Display und wurde von Beginn an stetig weiterentwickelt. Die erste Version verkaufte sich 200mal vor allem an Software- und Hardwareunternehmen. Nach drei Jahren ständiger Weiterentwicklung kam 1990 Photoshop S 1.0 schon vom Unternehmen Adobe für den Apple Macintosh auf den Markt.

Damals war es noch für Bilder entwickelt worden, die mittels Scanner in digitale Form gebracht wurden, da es noch keine Digitalkameras gab. Im Laufe der Jahre wurden mit Photoshop auch immer mehr Bilder speziell fürs Internet angefertigt beziehungsweise umgewandelt, die Version S5.5 brachte die zusätzliche Funktion ImageReady heraus, die extra für diesen Zweck angefertigt worden war. Nach und nach wurde das Programm immer populärer, heutzutage ist in vielen industriellen Bereichen Photoshop das Standardprogramm schlechthin geworden.

Nach über 15 Versionen hat Photoshop heute den Ruf das mit den meisten Funktionen ausgestattete Grafikbearbeitungsprogramm weltweit zu sein, leider ist die Software für Privatpersonen aufgrund des hohen Preises von ca. 1000 € nicht gerade erschwinglich, wenn es einem jedoch nichts ausmacht, eine ältere Version zu nutzen, kann man diese um einen weitaus günstigeren Preis erstehen. Adobe hat jedoch auch inzwischen auf die gestiegene Nachfrage von Privatpersonen reagiert – seit einigen Jahren gibt es abgespeckte Versionen für private Nutzer.

So gibt es beispielsweise Photoshop LT das inzwischen in Photoshop Elements umbenannt wurde. Bei der Privatkunden Version wurden beispielsweise der CMYK Farbmodellmodus sowie die Möglichkeit zum Bearbeiten von Bildern in 48 bit Farbtiefe entfernt, beides Funktionen die für Profis wichtig, für private Nutzer jedoch meist unnötig sind.

Die Versionen für die privaten Nutzer haben spezielle und vereinfachte Funktionen, so gibt es einfache Werkzeuge mit denen sich rote Augen entfernen lassen, oder Tools mit denen man ein Bild einfach reparieren kann. Bei den Photoshop Versionen 2-5 gab es eine spezielle LE also Limited Edition die wie die heutigen Photoshop Elements weniger Funktionen hatten, dafür aber um einiges billiger waren. Diese abgespeckten Versionen wurden meist in Verbindung mit Scannern oder Digitalkameras angeboten. Durch die vereinfachten Versionen für private Anwender ist es heute einer breiten Masse möglich ihre Fotos einfach von der Kamera oder dem USB Stick hochzuladen und mit Photoshop bearbeiten zu können.