Der Schnellwert ist eine weitere Funktion im Hauptmenü von „Farben“. Der Schnellwert ist eine Funktion um ein Bild in ein schwarz/weiß – Bild umzuwandeln. Jedoch eignet sich der Schnellwert weniger dazu ein Bild effektiv damit zu benutzen. Statt dessen wird der Schnellwert dafür hergenommen, um eine Maske zu erstellen. Zudem kann man mit dem Schnellwert bestens Schatten und Glanzlicher finden.

In dem heutigen Tutorial möchte ich darauf eingehen, wie man in gimp „manuell“ Bilder zusammenfügen kann. Wenn man sich das Tutotial zur „rechteckigen Auswahl“ genauer betrachtet, dann kommt man auch selber auf das Zusammenfügen von Bildern in gimp. Dabei möchte ich aber betonen, dass es sich um das manuelle Zusammenfügen von Bildern unter gimp handelt. Immerhin gibt es noch hugin, mit welchem man unter gimp Panoramabilder erstellen kann. Darauf möchte ich aber an dieser Stelle des Tutorial nicht eingehen.

Die Farbpipette unter gimp und generell in jedem Bildbearbeitungsprogramm ist ein sehr nützliches Instrument um die richtige Farbe in einem Bild anzuwenden. Möchte man nun das Webdesign einer Seite überarbeiten und hier und dort noch ein Element hinzufügen, so braucht man oft die Farbe der Webseiten-Elemente.

Wie jedes andere anspruchsvolle Bildbearbeitungsprogramm verfügt auch gimp über das Pfadwerkzeug. Pfade zeichnen sich generell dadurch aus, dass man Punkt für Punkt setzten muss und diese Punkte in der Gesamtheit durch Linien verbunden werden. Pfade in gimp können für drei Zwecke verwendet werden.

Bei der Schnellmaske in gimp handelt es sich zweifelsohne um eine gehobene Auswahltechnik. Der Unterschied zwischen der Schnellmaske und anderen Auswahlwerkzeugen ist die detaillierte Feinarbeit, die mit der Schnellmaske möglich wird. Anders als bei den anderen Auswahlwerkzeugen arbeitet man direkt mit einer Maske – also Folie, die über ein Bild gelegt wird. Diese kann man beliebig mit einem Pinseln in den Farben schwarz und weiß erweitern und korrigieren. Dadurch stellt sich eine eine detaillierte Feinarbeit ein.

Bei der „Vordergrundauswahl“ in gimp handelt es sich um ein ebenfalls intelligentes Auswahlinstrument, um ein Objekt bei der Bildbearbeitung so schnell und so einfach wie möglich freizulegen. Aber vorsicht – die Auswahl wird berechnet und es gibt bei der „Vordergrundauswahl“ keine Garantie, dass alle Bereiche sauber markiert oder ausgewählt werden. Eine Nachkorrektur kann durchaus zu einem verbesserten Ergebnis führen. Dennoch ist die „Vordergrundauswahl“ eine effiziente Methode, wenn es um das Freilegen von Bildbereichen geht. Besonders effektiv ist die „Vordergrundauswahl“ bei Bildern mit klaren Abgrenzungen.

Die magische Schwere ist ein intelligentes Instrument, um eine Auswahl in gimp zu erstellen. Denn im Gegensatz zum „Lasso“ orientiert sich die „magische Schere“ an Kanten im Bild. Klickt man nun in das Bild an einer Kante entlang, so wird im Bildfenster ein Punkt angezeigt. Anschließend setzt man die nächste Markierung etwas weiter vom ersten Punkt entfernt (1). Dann werden die zwei Markierungspunkte der „magischen Schere“ in gimp durch eine Linie verbunden angezeigt.

In gimp gibt es neben dem Zauberstab noch die Möglichkeit "nach Farbe auswählen". Mit dieser Funktion kann man Bildbereiche mit gleicher Farbe markieren und auswählen. Die Modi und Optionen sind im Prinzip die gleichen wie beim Zauberstab in gimp. Der signifikante Unterschied zum Zauberstab ist bei der Auswahl "nach Farbe auswählen", dass gleichfarbige Pixel auf dem ganzen Bild markiert werden. Beim Zauberstab werden dagegen nur benachbarte oder zusammenhängende Pixel in der gleichen Farbe markiert.

Die Zauberstab-Auswahl in gimp ist ein sehr nützliches Instrument, um auf schnelle Art und Weise einen bestimmten Teilbereich eines Bildes zu markieren. Denn anders als bei dem „Lasso“ kann man mit dem Zauberstab relativ schnell zusammenhängende Bereiche erfassen.

Die Auswahl in gimp mit dem Lasso brauche ich immer dann, wenn es um präzise ausgeschnittene Bildbereiche in einem Foto geht. Das Freilegen von Objekten kann mit dem Lasso pixelgenau durchgeführt werden. Möchte man genau arbeiten, dann gilt es jedoch vor allem den Zoom richtig einzustellen. Denn erst mit einem richtig eingestellten Zoom lassen sich Pixel Punkt für Punkt erfassen und markieren. Die Modi bei der Lasso-Auswahl sind die gleichen wie bei der „rechteckigen Auswahl“ (Aktuelle Auswahl ersetzen, Zur aktuellen Auswahl hinzufügen, Von der aktuellen Auswahl abziehen, Auswahlschnittmenge bilden ).

In diesem Beitrag möchte ich in einer Art Tutorial verstärkt auf die Auwahlwerkzeuge von gimp eingehen. Denn das Auswählen in gimp hat nicht nur mehrere Möglichkeiten, sondern bietet dem Benutzer auch verschiedene Einstellungen an. Nachfolgende Auswahl-Optionen gibt es bei dem Werkzeug „Rechteckige Auswahl“.

Eine Auswahl in gimp zu erstellen ist im Prinzip ganz einfach. Im Werkzeugkasten von gimp stehen etliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie man letztendlich ein gewünschtes Objekt markieren kann. Denn im Prinzip ist eine Auswahl nichts weiteres als eine Markierung innerhalb eines Bildes, Bildbereiches oder auch einer Ebene. Anschließend kann man diese Auswahl unterschiedlich bearbeiten - wie zum Beispiel ausschneiden, ersetzten, freilegen oder farblich nachbessern.