Wer professionell Bilder bearbeiten möchte kommt um eine Retusche des Bildes nicht herum. Denn oft sind in Bildinhalten oder Bildausschnitten kleine Unebenheiten, die störend auf das Gesamtbild wirken. Auch unter gimp ist die Retusche eines Bildes möglich. In gimp gibt es verschiedene Möglichkeiten eine Retusche in einem Bild vorzunehmen. Zum einen gibt es Werkzeuge, welche über den Werkzeugkasten von gimp zu aktivieren sind. Zum anderen kann man über die Menüleiste von gimp ebenfalls eine Retusche eines Bildes vornehmen. Der Unterschied zwischen der Funktion im Menü und dem Werkzeug besteht lediglich darin, dass das Werkzeug auf einzelne Bildabschnitte angewendet kann, während die Menüfunktionen sich in der Regel über das ganze Bild erstrecken.
Sieht man sich den Werkzeugkasten einmal genauer an, dann findet man auch das perspektivische Klonen. Dieses Klonen ermöglicht es unter Berücksichtigung einer Perspektive Bereiche zu kopieren und anschließend einzufügen. Ich selber benutzte dieses Werkzeug kaum. Dennoch möchte ich es in dem gimp Tutorial nicht ganz unberücksichtigt lassen. Bevor man anfängt mit dem Werkzeug perspektivisch zu klonen, muss man angeben wie die Perspektive verläuft. Der Vorteil dieses Klonens ist, dass man unter Berücksichtigung klonen kann und gimp beim Klonen die Perspektive automatisch berechnet.
Neben dem Konenwerkzeug, welches zum Retuschieren von Bildern. Dabei handelt es sich um das Heilen-Werkzeug unter gimp. Wie beim Klonen kann man auch hier mit dem Pinsel kleine Bildbereiche kopieren und an entsprechender Stelle ausbessern. Der Unterschied zum Klonen besteht jedoch darin, dass beim Heilen ist jedoch, dass automatisch die Helligkeit im Bild berechnet wird. Das bedeutet, dass Licht und Schatten in dem auszubesserndem Bildbereich automatisch beachtet wird. Das Heilen-Werkzeug ist praktisch um Hautunebenheiten zu retuschieren. Pickel, Falten, Sonnenflecken etc. können ohne große Probleme aus einem Gesicht entfernt werden.
