In gimp gibt es das Verschmieren-Werkzeug, welches wie ein Finger im Werkzeugkasten dargestellt wird. Klickt man diesen Finger an, so kann man in dem Bild die Farben wie mit einem Malwerkzeug vermischen oder eben verwischen. Praktisch ist das Verschmieren-Werkzeug, um harte Kanten oder harte Übergänge etwas zu verwischen und so einen fließenden Übergang zu schaffen. Aber auch zur Unkenntlichmachung von einzelnen Bildbereichen ist das Verschmieren-Werkzeug bestens geeignet. Möchte man in einem Bild irgendwelche Schriftzüge ausblenden, dann kann man diese eben verschmieren und wird das Problem los.
Sieht man sich den Werkzeugkasten einmal genauer an, dann findet man auch das perspektivische Klonen. Dieses Klonen ermöglicht es unter Berücksichtigung einer Perspektive Bereiche zu kopieren und anschließend einzufügen. Ich selber benutzte dieses Werkzeug kaum. Dennoch möchte ich es in dem gimp Tutorial nicht ganz unberücksichtigt lassen. Bevor man anfängt mit dem Werkzeug perspektivisch zu klonen, muss man angeben wie die Perspektive verläuft. Der Vorteil dieses Klonens ist, dass man unter Berücksichtigung klonen kann und gimp beim Klonen die Perspektive automatisch berechnet.
Das Tinte -Werkzeug in gimp gehört zwar zu der Gruppe der Malwerkzeuge, dennoch hebt es sich etwas von den anderen Malwerkzeugen aufgrund der Modi ab. Grundsätzlich bietet sich das Tinte-Werkzeug dazu an, wie mit einem Füller Schriftzüge zu schreiben. Mit der Maus ist es jedoch etwas schwierig sauber mit dem Tinte-Werkzeug zu schreiben.
Prinzipiell gibt es zum Radierer oder Radiergummi in gimp nicht viel Erwähnenswertes zu berichten. Grundsätzlich radiert der Radierer natürlich. Was er wegradiert hängt ganz von den Farbeinstellungen des Bildes ab. Für den Fall dass das Bild oder die Ebene, die gerade bearbeitet wird über Transparenz verfügt, so wird der Bild- oder Ebenen bis zur Transparenz wergradiert. Hat die Ebene oder das Bild keine Transparenz (Alpahakanal), dann kommt es zum Mal-Effekt. Der Pinsel malt in der eingestellten Vordergrundfarbe. Grundsätzliche Optionen für den Radierer habe ich bereits unter den Malwerkzeugen erwähnt.
gimp bietet dem Benutzer allerhand Malwerkzeuge. Zu den Malwerkzeugen zählen dabei der Stift (1.), der Pinsel (2.), die Sprühpistole (3.) und die Tinte (4.). Wer das benutzte Malwerkzeug wieder aus seinem Bild löschen möchte, kann den Radiergummi (5.) dazu verwenden. Zu beachten bleibt dabei, dass Malwerkzeug nicht gleich Malwerkzeug ist.
Der Farbverlauf bei gimp ist ein Werkzeug, dass man durchaus brauchen kann, wenn man leere Hintergründe etwas grafisch aufpeppen möchte. Den Farbverlauf gibt es in anderen Bildbearbeitungsprogrammen normalerweise standardmäßig und ist auch in gimp enthalten. Merkmale des Farbverlaufs sind, dass sich zwei oder mehrere Farben ineinander vermischen und in verschiedenen Formen ein Bild füllen können. Möchte man einen Farbverlauf benutzen klickt man auf das Icon „Farbverlauf“ im Werkzeugkasten von gimp. Nun geht es an das Füllen mit dem Farbverlauf. Dabei kann man eine Auswahl, einen Hintergrund oder eine Ebene befüllen.
Wie in fast jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm gibt es auch unter gimp das Füllen-Werkzeug. Das „Füllen“-Werkzeug ist durch einen Farbeimer im Werkzeugkasten gekennzeichnet. Klickt man auf den Farbeimer im Werkzeugkasten, so öffnen sich die Optionen im unteren Bereich des Werkzeugkastens. Möchte man nun dieses Werkzeug anwenden, dann klickt man in eine Ebene, Auswahl im Bild, oder verwendet das Füllen-Werkzeug über das ganz Bild. Bevor nun das Bild, die Ebene oder die Auswahl mit dem Füllen-Werkzeug in gimp befüllt, sollte man sich die Optionen genauer ansehen. Klickt man auf das Pull-Down-Menü des „Modus“(1.),
Im Allgemeinen wird unter dem Begriff „Transformation“ eine Art Umwandlung verstanden. So ist es auch in gimp. Der Werkzeugkasten bietet die verschiedenen Transformations-Möglichkeiten an. Ich persönlich bevorzuge insbesondere beim Skalieren das Vorgehen über das Menü > „Ebene“> „Transformation“. Welche Arten von Transformation gibt es ? Eigentlich bietet gimp eine satte Auswahl an Transformations-Werkzeugen. Dazu zählen:
Das Werkzeug „Ausrichten“ und gimp ist ein sehr nützliches Werkzeug, wenn man automatisch ein Objekt in einem Bild ausrichten oder verschieben möchte. Speziell bei der Arbeit mit Ebenen hat sich das „Ausrichten“-Werkzeug gut bewährt. Denn durch das automatische Ausrichten, kann man mit mehreren Ebenen gleichzeitig arbeiten und alle gleichmäßig im Bild positionieren.
In diesem Teil des gimp-Blogs möchte ich auf ein ganz einfaches, aber immer wieder benötigtes Werkzeug eingehen. Dabei handelt es sich um das Werkzeug „verschieben“. Im Werkzeugkasten wird das „Verschieben“-Werkzeug durch ein Kreuzchen angezeigt, welches in alle vier Richtungen einen Pfeil hat. Das „verschieben“-Werkzeug wird aktiviert, in dem man das Button anklickt. Aber Vorsicht, denn wenn man nun wild im Bild herum klickt und anfängt zu verschieben, kann es schon passieren, dass man das falsche Objekt verschiebt. Bei dem Werkzeug „Verschieben“ ist auf den eingestellten Modus zu achten, bevor man anfängt Objekte zu verschieben. Wichtig ist der Werkzeugmodus – was soll verschoben werden?
Hier kann man anklicken:
Unentbehrlich ist in jeder Hinsicht das Zoom-Werkzeug unter gimp. Die Funktion „Zoom“ verbirgt sich im Werkzeugkasten von gimp unter der vorgezeichneten Lupe. Die Lupe oder der Zoom nennt sich im Werkzeugkasten schlicht und einfach „Vergrößerung“. Klickt man auf die Lupe im Werkzeugkasten, so öffnen sich die Moduieinstellungen zur „Vergrößerung“.
Wie jedes andere anspruchsvolle Bildbearbeitungsprogramm verfügt auch gimp über das Pfadwerkzeug. Pfade zeichnen sich generell dadurch aus, dass man Punkt für Punkt setzten muss und diese Punkte in der Gesamtheit durch Linien verbunden werden. Pfade in gimp können für drei Zwecke verwendet werden.
In gimp gibt es neben dem Zauberstab noch die Möglichkeit "nach Farbe auswählen". Mit dieser Funktion kann man Bildbereiche mit gleicher Farbe markieren und auswählen. Die Modi und Optionen sind im Prinzip die gleichen wie beim Zauberstab in gimp. Der signifikante Unterschied zum Zauberstab ist bei der Auswahl "nach Farbe auswählen", dass gleichfarbige Pixel auf dem ganzen Bild markiert werden. Beim Zauberstab werden dagegen nur benachbarte oder zusammenhängende Pixel in der gleichen Farbe markiert.
Eine Auswahl in gimp zu erstellen ist im Prinzip ganz einfach. Im Werkzeugkasten von gimp stehen etliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie man letztendlich ein gewünschtes Objekt markieren kann. Denn im Prinzip ist eine Auswahl nichts weiteres als eine Markierung innerhalb eines Bildes, Bildbereiches oder auch einer Ebene. Anschließend kann man diese Auswahl unterschiedlich bearbeiten - wie zum Beispiel ausschneiden, ersetzten, freilegen oder farblich nachbessern.