Wertvolle Tipps für Einsteiger

Es ist faszinierend, was man mit moderner Software alles machen kann. Programme zur Bildbearbeitung machen die Aufnahme vom leidenschaftlichen Hobbyfotografen zu einem Bild mit nahezu professioneller Qualität. Kostenlose Softwares für Computergrafik und Fotobearbeitung bieten selbst Laien unzählige Möglichkeiten, einzigartige grafische Kunstwerke zu schaffen. Doch so viele Optionen die Softwares auch bieten, so viel muss der ambitionierte Neueinsteiger erst einmal lernen.

Noch bevor irgendein Gedanke an die Software verschwendet wird, muss die Hardware stimmen. In wessen heimischer Stube bislang noch ein uralter PC vor sich hin brummt, der wird in jedem Fall einen neuen Computer erwerben müssen. Dieser sollte eine leistungsfähige Grafikkarte und genügend Arbeitsspeicher besitzen. Ein möglichst großer Monitor sowie eine Maus von guter Qualität gehören ebenfalls zur nötigen Grundausstattung. Nicht zu vergessen eine gute Kamera mit möglichst hoher Bildauflösung, einem starken Zoom und genügend Modi für verschiedene Farb- und Lichtverhältnisse.

Hardware und neuen Computer erwerben

Steht das Equipment bereit, dann kann man sich um die Software zur Bildbearbeitung kümmern. Seit Jahren bewährt und zudem kostenlos im Internet herunterzuladen sind zum Beispiel GIMP, Artweaver, Inkscape und natürlich Xnview, wobei Letzteres sich mehr zur Bildverwaltung eignet und für die Bildbearbeitung nur eingeschränkt zu verwenden ist. Wer sich sicher ist, voll in die Welt der Computergrafik einsteigen zu wollen, der besorgt sich eines der beiden kostenpflichtigen Programme Illustrator oder Photoshop, mit denen auch Profis wie zum Beispiel Grafikdesigner arbeiten. Doch da bereits die erstgenannten, gratis erhältlichen Programme eine Menge bieten, können Neuanfänger getrost darauf zurückgreifen. Dieses ist sogar zu empfehlen, da die Profi-Softwares den Einsteiger für gewöhnlich überfordern, so viele Möglichkeiten bieten sie. Wer die Geduld nicht hat, das Programm zu erforschen, dem helfen eventuell Tutorials im Internet beim Kennenlernen.

Einstieg in die Computergrafik

Außer dem Bearbeiten selbstgeknipster Fotos bieten die Grafikprogramme auch Funktionen für gescannte Bilder sowie für Screenshots aus Spielfilmen oder selbstgedrehten Videoclips. Wer Bilder aus dem Internet verwenden will, der sollte die Originaldatei herunterladen. Denn eine Thumbnail-Datei oder ein Screenshot bieten niemals die erforderliche Bildqualität. Für das Scannen kleiner Bilder sollte man eine möglichst hohe Auflösung wählen. Am häufigsten jedoch werden wohl selbstgemachte Aufnahmen am Computer bearbeitet. Da ein zu groß gewählter Bildausschnitt am PC jederzeit korrigiert werden kann, gilt für den Hobbyfotografen: Lieber zu viel als zu wenig abfotografieren und dann mit Hilfe der Grafiksoftware den perfekten Bildausschnitt wählen. Es gibt kein Geheimrezept, aber immerhin einen allgemeingültigen Rat für alle Computergrafik-Neulinge: Einfach herumprobieren und das Programm nach und nach kennenlernen.

Tags: